Wir über uns

Der 1. Wiesbadener Amateur Box Club wurde im September 1921 von Herrn Henry Löcher, der das Boxen in England, dem Mutterland des Boxens, erlernte, zusammen mit sieben weiteren Boxsportfreunden gegründet. Der erste sportliche Höhepunkt in den Annalen des 1. WABC war 1922 die Ausrichtung des Länderkampfes Deutschland – Schweiz. Ende der zwanziger Jahre stellte der WABC seine erfolgreichste Staffel mit Lorenz, Emil Ebenig, Bierbrauer, W. Löcher, Wolfsheimer, Ernst, Bausch, Deusing, Horn und Jeck. 1930 übernahm Regierungsrat Niehaus den Vorsitz. Die WABC-Kämpfer errangen sich jetzt in ganz Deutschland einen guten Namen.Die Heimkämpfe wurden im Paulinenschlößchen und im großen Kursaal ausgetragen. Boxer Karl Hachenberger stand in den Reihen der Olympiakernmannschaft von 1936.
Durch Ausbruch des 2. Weltkrieges übernahm die Jugend das Wort. Hier sei erwähnt: Klemmer, Bucher, Barth, Nett, Schrumpf, Etz H. Ebenig, Willibald Koch (später Deutscher Profimeister) Rücker, Weidenbach, Rudi Neumann (Deutscher Jugendmeister 1942).
Nach dem Krieg übernahm Emil Ebenig den Neuaufbau. Im Januar 1946 fand der erste Nachkriegskampftag in der Schule am Boseplat statt.Große Erfolge erzielte der WABC in der Saison 1947/48. Polizei-Boxmeister Anton Gaykowski erkämpfte sich mit 51 Jahren die hessische Vizemeisterschaft. Ebenso der 42jährige Oskar Seidel. Hessenmeister wurden Krems, Bucher und Heinz Ebenig. Heinz Ebenig errang 1948 die Deutsche Vizemeisterschaft.
Im März 1953 übernahm Georg Bausch den Vorsitz. Bis hinein in die 60er Jahre konnte der WABC seine eigene Staffel stellen. Die überragenden Kämpfer dieser Zeit waren Gransee, H. Ebenig, W. Gronemeyer, Veith, Bohnensack, Gennat, G. Mohr, Bär, Först, G. Bullmann, M. Hellenamp (Deutscher Militärmeister), Hadzubski, W. Lang Bernd Maus (Deutscher Juniorenmeister).
1956 fanden dann vor über 1.000 Zuschauern die mit Spannung erwarteten Lokalkämpfe mit dem TV Biebrich statt. Die Polizei mußte den Eingang sperren, denn genauso viel Fans wollten noch hinein. Der 1. Kampf endete übrigens 8 : 8, der Rückkampf ging mit 6 : 8 verloren.
1972 löste Heinz Ebenig Georg Bausch als 1. Vorsitzenden ab.1975 gab es erst die nächste Heimveranstaltung. Zum Vergleichskampf in Naurod holte der damalige 2. Vorsitzende Karl-Heinz Seidel für Lokalmatador und Superschwergewichtler Peter Geier den mehrfachen Deutschen Meister und Olympiadritten Peter Hussing als Gegner.Mehr als 500 Zuschauer honorierten dieses Boxspektakel.
1980 übernahm Karl-Heinz Seidel die Führung des 1. WABC. Jetzt folgten 8 Vergleichskämpfe, u. a. gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister Bayer Leverkusen. 1982 erfolgte wieder eine Neuformierung der Mannschaft, nachdem viele Boxer wieder die Handschuhe an den berühmten Nagel hingen: Anton Kreuz, Peter Wieland, Harald Wintermeyer, Kurt Wahler, Henry  (Deutscher Jugendvizemeister) und Mike Becht, Dieter Kühne, A. Salhi, Heinz Nicolay.
In der Elly-Heuss-Schule am Boseplatz wurde im Mai 1983 die vom neuen Vorstands- und Trainerduo Karl-Heinz Seidel und Walter Fischer (Seidel 1. Vorsitzender und 2. Trainer, Fischer 1. Trainer und 2. Vorsitzender) neuformierte Mannschaft gegen Kickers Offenbach vorgestellt. In den nächsten Monaten nahmen die Kämpfer Röhrig, Jürgen und Rainer Haidbauer, Jens Bussemas, Daniel Tischer, Andreas und Thomas Fischer, Holger Tischler, Refek Göcek, Olaf Hirschfeld, Kockal, Oral Yolver, Mario Dimitroff u. a. an vielen Turnieren Teil und eilten von Sieg zu Sieg.
Jetzt folgten Vergleichskämpfe gegen BR Bürstadt (10 : 4), BSV Korbach (14 : 8), Schifferstadt (13 : 5), BR Hanau (7 : 11), BC Mainz (18 : 4), Kickers Offenbach (13 : 3), ABC Oberursel (9 : 7), die fast alle in vollbesetzten Erbenheimer Bürgerhaus stattfanden.
Am 12.11.1986 gab es dann eine Premiere in Hessen. Erstmal fand eine Boxveranstaltung in einer Disco statt. Im Delkenheimer Tanzpalast „Monte Carlo“ wurde eine Auswahl des Deutschen Mannschaftsmeisters von 1985, CSC Frankfurt, vor 500 Zuschauern mit 12 : 4 nach Hause geschickt.
Nach weiteren Vergleichskämpfen wurde dann von Karl-Heinz Seidel das Peter Geier Turnier in Naurod ins Leben gerufen.
Es folgten noch viele Veranstaltungen in Hallgarten und Biebrich.Samir Koulali und Fouad Douiri wurden vielfache Hessenmeister.